AKAI AM-95 Vollverstärker

Die japanische Traditionsschmide AKAI Denki K.K unter dem Namen Akai Electric. Co., Ltd. bis zur Insolvenz im Jahr 2000 firmierend, wurde 1929 vom Namensgeber Masikichi Akai gegründet, und stellte für den Hi-Fi Fan viele Jahre eine Größe am Markt dar.

Der gegenständliche Vollverstärker AM-95, welcher der größte seiner Zeit und Baureihe darstellte, zeigte sich innovativ und sehr leistungsfähig. Neben seiner eingebauten Digital Sektion bot er einer Vielzahl an Komponenten Anschluss. Insgesamt 7 Eingänge sind hier auf der Haben Seite zu verbuchen. So konnte man einen Plattenspieler an das eingebaute Phonoboard anschließen, dazu noch drei weitere Hochpegelquellen, und sage und schreibe drei Aufnahmegeräte anschließen. Am Digitalboard fanden weitere zwei Quellen anschluss, dazu konnte man zwei digitale Aufnahmegeräte einschleifen. Zu seiner Zeit stellte er mit dem eingebauten digital-Board eine Art Hybridgerät dar. Er bot eine digitale Signalverarbeitung an, und leitete die gewandelten Siganle an die Endstufe und zu den Lautsprechern weiter. Die zu wandelnden Formate betrugen 32 kHz, 44,1 Khz und 48Khz, wobei ein CD Signal mit 44,1 Khz in 48 Khz problemlos konvertiert wurde. Zu jener Zeit bediente sich der Musikliebhaber und Recorder-Fan eines DAT Recorders und eines CD-Recorders um sich die geliebten Musiksammlungen zu erstellen.

Akai AM95 Vollverstärker

Der AM-95 bot ausreichend Leistung um auch kritische Schallwandler angemessen betreiben zu können, so bot der brachiale Bolide als DC-Verstärker mit aktiver Gegenkopplung 130 Watt an 8 Ohm, 180 Watt an 4 Ohm und bis 320 Watt an kurzschlussähnlichen 2 Ohm Anschlusswiderstand. Ob der AM-95 „Kappa“ gegeignet war, lasse ich mal außen vor. Jedoch konnte man getrost alles anschließen war der damalige, aber auch heutige Lautsprechermarkt anbietet. Der Verstärker klingt kraftvoll und satt. Bedingt durch die kräftige Gegenkopplung bietet der Verstärker auch viel Kontrolle der zu treibenden Membranen an, sodass ein konturierter Bass zu erwarten ist.

Auf der Gerätefront findet der Anwender alle Bedienelemente um seine Steuerzentrale der Hifianlage bedienen zu können. Ein Recordselector für die drei analogen Aufnahme Geräte, aber auch ein Wahlschalter für die beiden digitalen Aufnahmegeräte sind vorhanden. neben der Klangregelung für die Tiefen und Höhen, lässt sich auch eine Direktverbindung von der Eingangsplatine zur Endstufe herstellen. So kann der Minimalist die Klangregelung dem straighten Klang zu Liebe außen vor lassen.

Das Gewicht des Boliden beträgt ca. 22 Kilogramm und präsentierte sich im edlen Schwarz mit dunkelbraunen Holzseitenteilen. Der Händler nahm in den Jahren 1990 bis 1993 ca. 2000.-  DM

Weitere beliebte Komponeten des Herstellers waren das gigantische Tapedeck AKAI GX-95, der FM Tuner AT-95, sowie der CD Spieler CD-95.

 

 

 

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